Dihomo-Gammalinolensäure

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Dihomo-Gammalinolensäure (DGLA)

Die Dihomo-Gammalinolensäure (DGLA) ist eine dreifach ungesättigte Fettsäure des Omega-6-Typs mit 20 C-Atomen. Der menschliche Organismus kann sich die DGLA aus der Gamma-Linolensäure (GLA) selber herstellen, indem diese durch Enzyme um zwei C-Atome verlängert wird. Die DGLA kommt nur in wenigen Pflanzenölen vor. Daher ist die körpereigene Bildung aus GLA praktisch der einzige Versorgungsweg. Der Mensch benötigt die DGLA als Vorstufe für die Herstellung der Arachidonsäure (AA), deren Umwandlungen dann zu den Eicosanoiden führen. DGLA ist keine essenzielle Fettsäure, da sie aus der in ausreichendem Maße vorkommenden Linolsäure (LA) (über die GLA) gebildet werden kann. Wie andere mehrfach ungesättigte Fettsäuren ist GLA Bestandteil von Phospholipiden.

Die Wissenschaft diskutiert, ob die DGLA indirekt eine Entzündung hemmende Wirkung hat. Denn sie kann die AA aus den Phospholipiden verdrängen und führt damit zu einer „Verknappung“ der AA-Reserve. Aus AA werden die entzündungsfördernden Eicosanoide produziert. Somit bewirkt DGLA indirekt eine geringere Produktion von entzündungsfördernden Eicosanoiden aus der AA.

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