Gewebshormon
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Gewebshormon
Hormone sind die Botenstoffe des Körpers. Man unterscheidet Hormone, die über das Blut transportiert werden (endokrin) und solche, die durch Diffusion in die Nachbarschaft ihren Bestimmungsort erreichen (parakrin). Gewebshormone werden im Gegensatz zu den klassischen Hormonen nicht in Drüsen, sondern in spezialisierten Einzelzellen gebildet. Es gibt unterschiedliche Arten von Gewebshormonen, z.B. Peptide aus Proteinen (Beispiel Bradykinin), Amine aus Aminosäuren (Beispiel Histamin) und Stickstoffmonoxid aus Arginin.
Eine besonders wichtige Quelle für die Produktion von Gewebshormonen ist die Eicosapentaensäure, deren Umsetzung zu Prostaglandinen, Leukotrienen und Epoxiden führen kann. Die Wirkungen der so genannten Eicosanoide sind äußerst vielfältig, und es gibt fast keinen Signalweg, in dem diese Substanzen nicht als intrazellulärer Botenstoff die Primärsignale von außerhalb der Zelle übersetzt.


