Herstellung von Leinöl

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Herstellungsprozess von Leinöl

Die Herstellungsprozesse von Leinöl für den technischen Bedarf und für die Verwendung als Nahrungsmittel unterscheiden sich deutlich, da Leinöl für den technischen Bedarf weniger gegen die Oxidation durch Luftsauerstoff geschützt sein muss.

Leinöl für den technischen Bedarf wird aus mit heißem Wasser geknetetem und dann geröstetem Leinsamenmehl gepresst. Aus vier Kilogramm Leinsamen wird so ein Liter Öl gewonnen.

Leinöl für den menschlichen Genuss wird kalt gepresst. Beim Pressvorgang der Leinsamen wird das austretende Öl nicht über 40 Grad Celsius erhitzt. Die Höhe des Pressdrucks und die Geschwindigkeit des Pressvorgangs haben einen Einfluss auf die Qualität des Öls – zu intensive Pressungen können zu einem bitteren Geschmack führen. Nach Absetzen der natürlichen Trübungen wird das klare und dunkelgelbe Öl luftdicht abgefüllt. Kalt gepresstes Leinöl enthält alle im Leinsamen enthaltenen Vitamine. Der Pressrückstand (Presskuchen) ist ein begehrtes Futtermittel, z.B. für Pferde.

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