LOAD

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Late Onset Alzheimer’s Disease (LOAD)

Die Late Onset Alzheimer’s Disease (LOAD) ist die bekannteste Form der Alzheimer Krankheit. LOAD setzt ab 60 bis 65 Jahren ein. Wenn die mentalen Symptome auftreten, sind die organischen Schäden bereits weit fortgeschritten. Diese sind: - Histologisch erkennbare Ablagerungen von Peptiden (so genannte Beta-Amyloid-Plaques) zwischen den Nervenzellen des Gehirns. - Die Anlagerung von tau-Proteinfäden. Das sind hoch phosphorylierte Neurofibrillen (NETs) in den Nervenzellen. Beide Strukturen werden mit dem zunehmenden Absterben von Nervengewebe und der Entkopplung von Nervenzellen in Zusammenhang gebracht. In späten Phasen befindet sich die Gehirnmasse in einem mit Freiräumen durchsetzten Zustand, der so genannten Vakuolisierung.


Ursachen der LOAD

Die Ursachen sind nicht im Detail geklärt. Sicher ist aber, dass eine genetische (familiäre) Komponente mitverantwortlich ist. So befanden Wissenschaftler, dass die genetische Veränderung eines Proteins (Apolipoprotein E) mitursächlich für die Erkrankung ist: Durch den genetisch determinierten Austausch nur einer Aminosäure in diesem Protein erhöht sich das Risiko, an Atherosklerose oder an Atherosklerose und LOAD zu erkranken. Während diese Befunde sicher sind, ist die wissenschaftliche Erklärung hierzu jedoch noch nicht schlüssig. Vielleicht liegt eine Erklärung in der Art der Bindung des Apolipoproteins E an die Zellwand. Diese erfolgt durch Rezeptoren.

Ein besonderer Rezeptor, der zur Gruppe der LDL-Rezeptoren (low density lipoproteins) gehört, ist LR11. LR11 verhindert indirekt die Bildung von Beta-Amyloid-Plaques (Aß), die als eine der Hauptursachen für das Auftreten der Alzheimer-Erkrankung angesehen werden.

In jüngsten wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass Omega-3-Fettsäuren die Produktion von LR11 anregt und damit vor der Bildung der Aß-Plaques schützen könnte (siehe: Omega-3 und Alzheimer-Erkrankung)..

Weiter Ursachen können vorliegen:

Entwicklung der Arterienverkalkung und deren Folgen

Seit den Erkenntnissen von Prof. Linus Pauling weiß man, daß der Mensch (außer den Tieren) in seiner Leber kein Vitamin C synthetisieren kann, weil ihm das hierfür erforderliche Enzym L-Glukonolaktonoxydase fehlt (Genfehler). Das hat zur Folge, daß der hoch aggressive Sauerstoff mit seinen fehlenden Elektronen auf der 2. Umlaufbahn (-4) und der 3. Umlaufbahn (-32) nach der Aufnahme in der Lunge als erstes die Zellen der Arterien angreift (oxydativer Stress) und sich dort sofort Elektronen aus den Arterienzellen "saugt", um seine eigenen Elektronenbahnen mit Elektronen "aufzufüllen" (=Vollbesetzung >Edelkonfiguration).

Dabei werden die Zellen so massiv zerstört, daß sie ihre Struktur verlieren. Bei weiterer Zerstörung platzen irgendwann die Arterienwände. So starben z. B. die Seeleute an Skorbut an inneren Verblutungen durch geplatzte Arterienwände, beginnend mit Zahnfleischbluten, ein Phänomen, das heute noch auf dem Zahnarztstuhl bei fast jedem zweiten Patienten zu finden ist!

Die fehlenden Elektronen kann sich Sauerstoff "normalerweise" aus dem Vitamin C "holen". Steht jedoch wie bei Skorbut keines zur Verfügung, "versorgt" sich Sauerstoff also aus dem umliegenden Gewebe wie den Arterien.

Erst als Captain Cook ab Anfang 1770 Früchte, Gemüse und insbesondere Fruchtsäfte in Flaschen mit an Bord nahm, erkrankten und starben die Seeleute nicht mehr Skorbut. Später erkannte die Wissenschaft, daß, wenn der Mensch etwas Vitamin C zu sich nimmt, er nicht mehr an Skorbut stirbt. Daraus wurde die Lehre von einem Apfel pro Tag entwickelt, eine fatale und gefährliche Fehler. Heute ist bekannt, daß eine Katze mit 4 kg Körpergewicht ca. 1000 mg Vitamin in ihrer Leber produziert. Wenn das auf das Körpergewicht von 80 kg beim Menschen umgerechnet wird, ergibt sich eine Vitamin C-Produktion von ca. 20.000 mg = 20 g Vitamin C! Das wäre rein rechnerisch sein Tagesbedarf. Der Fehlbestand wird über den Glucosestoffwechsel ausgeglichen.

Gleichwohl verlieren die Arterien täglich Millionen an Zellen, die entweder über die körpereigenen Erwachsenen Stammzellen (Adulte Stammzellen) ersetzt werden müssen, oder, weil deren Produktion zwischen dem 20. und ca. 60 Lebensjahr im Blut um ca. 80% nachläßt, weil das körpereigene Protein "L-Selectin" die Produktion blockiert (diese Blockade kann heute behoben werden) oder die entstehenden Arterienwandrisse müssen von innen "abgedichtet" werden. Hierfür wird in der Leber ein "Gemisch" aus dem (gefährlichen) Lipoprotein (Typ a), Zuckermolekülen und Gerinnungseiweißen hergestellt. Dieses Gemisch lagert sich in den Rissen der Arterienwände an, "verklebt" und verschließt so die Arterien, um das Platzen zu verhindern. Hierfür genügt in der Tat ca. 70-80 mg Vitamin C, woraus sich die gefährliche Lehre entwickelte, daß der Tagesbedarf des Menschen an Vitamin C in einem Apfel stecken würde.

Das Problem liegt darin, daß sich das Calcium (eigentlich auf dem Weg in die Knochen) im Blut genau dort an diese "klebrige" Gemisch anlagert, wo die Arterien "abgedichtet" wurden.

Die Arterienverkalkung ist also die direkte Folge des genetischen Fehlers in unserer Leber. Tiere (außer Affen und Meerschweinchen) bekommen deshalb keine Arterienverkalkung, weil sie soviel Vitamin C in ihrer Leber produzieren und dem elektronenarmen Sauerstoff soviel seiner Elektronen zur "Verfügung stellt", wie er benötigt und aus diesem Grunde deshalb keine Arterienschäden durch Zellzerstörungen und damit keine Arterienverkalkungen entstehen können.

Der Prozeß der Arterienverkalkung bei den Menschen ist sehr individuell und im zeitlichen Ablauf verschieden. Bei den einen geht es sehr langsam, bei den anderen kann es sehr schnell gehen. Woran das liegt, läßt sich oft schwer erklären. Raucher beispielsweise verbrauchen zur Entgiftung und Beseitigung der entstehenden Freien Radikale 50-100 mg Vitamin C ca. pro Zigarette, das sie am Tage nie zu sich nehmen. Bei 20 Zigaretten sind das leicht 1000-2000 mg Vitamin C, die sie pro Tag benötigen, aber nicht bekommen.

Jetzt läßt sich erklären, wie Alzheimer entstehen kann. Durch die Arterienverkalkung sterben Nervenzellen, deren Strukturen zwar zerfallen, aber nicht abtransportiert werden können. Dr. Alois Alzheimer erkannte zwar, das die nach ihm benannte Alzheimer Krankheit aus zerfallenen Zellen besteht (Plaques) wie oben bereits beschrieben. Nur die wahre Ursache erkannte er nicht. Prof. Linus Pauling gelang der wissenschaftliche Durchbruch mit der Erforschung der Arterienverkaklung.

Jetzt läßt sich auch leicht erklären, daß viele Erkrankungen auf der Basis der Arterienverkalkung mit absterben der Zellen entsteht. Dieses sind u.a. Kleinhirnathrophie (Gleichgewichtsstörungen), Parkinson (Arterienverkalkung im Mittelhirn und damit fehlenden Dopamins), Multiple Sklerose (MS) = Verkalkung der Rückenmarksarterien und damit absterben der motorischen Rückenmarksnerven im LWS-Bereich mit Lähmung der Beinmuskeln, ebenfalls Amyotrophe Lateral-Sklerose (ALS), wobei die motorischen Nervenzellen der Rückenmarks im BWS-Bereich absterben (Tod bei vollem Bewußtsein durch Ersticken!), nur um einige Beispiele der Nervendegenerationen zu benennen.

Weitere Beispiele durch Arterienverkalkung sind: Herzinfarkt (absterben der Herzmuskelzellen), Schlaganfall (drei Formen: 1. langsame Verkalkung bis zum Hirnausfall (allgemeine Demenz) dann zwei Sonderformen: 1. platzen einer Hirnarterie mit nachfolgendem Hämatom (Bluterguß in die entsprechende Hirnregion wie Skorbut!), 2. Thrombose= leichteste Form und klinisch schnell zu beheben), Raucherbein (Verkalkung der Beinarterien mit ihren Folgen, langsame Erblindung (Verkalkung der Augenarterien), zunehmende Ertaubung (Verkalkung der Innenohrarterien) und viele Erscheinungen mehr. Warum die einen Menschen die eine oder andere Form bekommen, ist noch nicht erforscht und wahrscheinlich genetisch oder erblich bedingt.

Bekannt ist auch, daß Omega-3-Fettsäuren an der Verlangsamung der Arterienverkalkung beitragen, aber auch Vitamin D3 z.B. aus Fisch bzw. Sonneneinstrahlung zur Vitamin D-Synthese in der Leber, um freie Calciumanteile zu binden und den Knochen zuzuführen.

Im Vordergrund muß aber immer stehen: Vitamin C muß als Elektronenlieferant jeden Tag in größtmöglicher Dosierung aufgenommen werden, um die Zellen vor dem aggressiven molekularen Sauerstoff zu schützen (Alterungs- und Zerstörungsprozess). Wenn es über die Ernährung nicht ausreicht 8 (z.B. bei Erkrankungen, Entzündungen, auch Schmerzen u.a.), therapeutisch mit Injektionen (bis 4000 mg i.v.) oder per Infusion (ab 7,5 g).

Dr. med. Morell (verstorben) hat dem Autor 1977 folgendes Zitat mit auf den Weg gegeben: "Versuchen Sie die Medizin durch die physikalische Brille zu sehen, dann werden Sie viel mehr viel schneller verstehen!" Er hatte Recht.

(Autor: Leonhard Blume)

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